Puls ist nicht gleich Puls

Die Pulsdiagnostik ist, neben der Zungendiagnostik, die zentrale Diagnosetechnik in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Viele Krankheiten haben ihren eigenen, ganz charakteristischen Puls.

Anders als die moderne Pulsdiagnose der Schulmedizin, die sich vor allem auf das Herz-Kreislauf-System konzentriert, tritt die Pulsdiagnose in der TCM mit einem ganzheitlichen Anspruch auf: So lässt sich über das Ertasten der Pulsqualität an den jeweiligen Pulsstellen am Handgelenk  der energetische Zustand bzw. die Dysbalance des entsprechenden inneren Organs u.a. feststellen, aber auch eine Aussage über den Gesamtzustand eines Menschen treffen.

Die Pulsqualitäten werden zudem in der TCM durch verschiedene Kriterien wie z. B. der Frequenz, Kraft, Länge und Ebene definiert und bilden auf diese Weise die mehr als 20 verschiedenen klassischen Pulsbilder, die in diesem fernöstlichen Medizin- und Heilsystem  bekannt sind.

Zungendiagnostik

Die Zungendiagnostik hat ihren Ursprung ebenfalls in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Der Therapeut/Arzt betrachtet dabei die Zunge des Patienten und kann Tendenzen zu Störungen der Gesundheit erkennen.

Ziel ist es, einerseits Anlagen für Krankheiten zu erkennen und somit vorbeugen zu können, andererseits auch den Grund für Symptome, die ein Patient zeigt, festzustellen oder auch um den Therapieverlauf und dessen Erfolg zu kontrollieren.